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über den Kongress
Filmpreis
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Kolloquium
Tagung
Vom Kino lernen.

Sektion II

Prof. Dr. Waltraud Schreiber (Uni Eichstätt, Theorie und Didaktik der Geschichte)
Handlungsorientierung im Bereich Film in der Schul- und Hochschuldidaktik

Die Geschichtswissenschaft hat seit einiger Zeit den Film als Trägermedium für historische Narrationen entdeckt (vgl. z.B.: Chiari, Bernhard; Rogg, Matthias; Schmidt, Wolfgang (Hgg.): Krieg und Militär im Film des 20. Jahrhunderts. München: Oldenbourg 2003.) Filme dokumentieren bzw. vermitteln geschichtliche Ereignisse und steuern in erheblichem Maße unser Geschichtsbild. Film ist aber auch ein Medium, in dem Studierende (und Schüler) Geschichten über Vergangenes erzählen, bzw. dokumentieren können, wenn Menschen „Geschichte(n)“ erzählen. Vorgestellt werden unterschiedliche Formen handlungsorientierter Filmarbeit, mit denen an der Uni Eichstätt gearbeitet wird. Dazu gehören beispielsweise auf das Unterrichtsfach Geschichte bezogene Filmanalysen, das Schneiden von Filmdokumenten wie Zeitzeugeninterviews nach leitenden Fragestellungen, filmische Dokumentationen von Projekten, Seminar- bzw. Qualifikationsarbeiten im Medium Film und Geschichtsunterrichtsforschung im Film. Einen ersten Einblick in die Didaktik des Films im Geschichtsunterricht gibt ein von der Referentin mit herausgegebenes Themenheft: Schreiber, W./ Wenzl, A. (Hgg): Geschichte im Film – Beiträge zur Förderung historischer Kompetenz (Themenheft Geschichte 7), Neuried 2006.
Waltraud Schreiber, geboren 1956, ist seit 1999 Schreiber Professorin für Theorie und Didaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie gehört dem Vorstand der Konferenz für Geschichtsdidaktik an, ist Herausgeberin mehrerer geschichtsdidaktischer Reihen bzw. Zeitschriften und leitet das internationale Forschungsprojekt "FUER Geschichtsbewusstsein".