Symposium
über den Kongress
Filmpreis
Abschlusspresseerklärung
Kolloquium
Tagung
Vom Kino lernen.

Sektion II

Sabine Blum-Pfingstl (Universität Würzburg, Fach Kunst)
Filmen filmend begegnen

Am Wirsberg-Gymnasium in Würzburg ‑ vom bayerischen Kultusministerium als „Kompetenzzentrum Film“ ausgewiesen ‑ wird seit vielen Jahren ein aus der Praxis erwachsenes Konzept gymnasialer Filmbildung realisiert: Schüler/-innen drehen bereits ab der Unterstufe bis hin zu abiturrelevanten Bereichen ‑ im Grundkurs Film oder als Facharbeit ‑ Filme. Die ausgehend vom Fach Kunst angelegte Palette entfaltet sich dabei von kurzen praktischen Übungen bis hin zu ausgefeilten Produkten, vom Real-, Animations- und Spielfilm bis hin zur Videoinstallation und mehr.
„FilmBildung“ versteht sich hier als förderliches Wechselspiel von Kulturgut und Kulturtechnik. Die praktische Beschäftigung mit Film im schulischen Lernarrangement nutzt sowohl experimentelle Anlässen als auch bildnerische Wege zum jugendlich-filmischen Selbstausdruck. Filmpraxis erweist sich im Zuge dessen als substantiell-anregende Voraussetzung für die fundierte Begegnung mit „Filmklassikern“.
Die Werkstatt stellt Konzepte und Beispiele vor, die im praktisch-reflexiven Umgang mit historischen und mit zeitgenössischen Werken den Zugang zu Film ermöglichen. Die Teilnehmer/-innen können diese in kurzen Übungen aktiv aufgreifen und erweitern.
Sabine Blum-Pfingstl, geboren 1964, qualifizierte Filmlehrerin, ist tätig als Referentin in der regionalen und landesweiten Lehrerfortbildung und als Lehrbeauftragte am Institut für Kunstpädagogik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Seit September 2007 ist Sabine Blum-Pfingstl im Zuge einer Abordnung am Lehrstuhl für Schulpädagogik der Universität Würzburg (Medienpädagogik) beschäftigt.