Kunst der Vermittlung
Filmvermittelnde Filme am Beispiel von »M – Eine Stadt sucht einen Mörder« (Fritz Lang, D 1931)
Filme, die das Kino analytisch-kommentierend in den Blick nehmen, sind Filmvermittelnde Filme. Das Projekt »Kunst der Vermittlung – Aus den Archiven des Filmvermittelnden Films« macht sich zur Aufgabe, solche Filme zu recherchieren, in einer Datenbank zu erfassen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Auf diese Weise werden aktuelle Debatten zur Filmvermittlung um historische Perspektiven ergänzt und Interessierte dazu angeregt, mit diesen Filmen zu arbeiten.
»M – Eine Stadt sucht einen Mörder« (D 1931), Fritz Langs erster Tonfilm, ist eines der meistanalysierten Werke im Genre Filmvermittelnder Film. Anhand exemplarischer Filmausschnitte werden die Möglichkeiten, im Medium Film über Ästhetik, Materialität und Geschichte des Films zu sprechen, präsentiert. Die Bandbreite reicht vom Interviewfilm über eine Schauspielerstudie in Standbildern bis zur detaillierten Analyse der Eröffnungssequenz per Split-Screen.
»Kunst der Vermittlung – Aus den Archiven des Filmvermittelnden Films« ist ein Projekt des Vereins »Entuziazm – Freunde der Vermittlung von Film und Text e.V.« und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.
Stefanie Schlüter hat Philosophie und Literaturwissenschaften studiert und arbeitet als freie Filmvermittlerin in Berlin. Sie ist filmpädagogische Mitarbeiterin von »Kunst der Vermittlung«
Stefan Pethke hat die Deutsche Filmund Fernsehakademie Berlin absolviert und arbeitet als Filmschaffender in Berlin. Er ist Projektleiter von »Kunst der Vermittlung«.
FR 16.1. | 16:00 im Kino 46

