14. Internationales Bremer Symposium zum Film
Filmvermittlung
Seit Anfang der Filmgeschichte wird Film als Instrument der Bildung eingesetzt. Dies gilt insbesondere für den wissenschaftlichen Film und den Lehrfilm. Seit den 1910er Jahren ist Film zudem Instrument der Ästhetischen Erziehung, um Kunst und kulturelle Phänomene zu vermitteln. Ob Kulturfilm oder kommerzieller Film, das Kino wirkt seit seinen Anfängen persönlichkeitsbildend.
Mit welchen Ansätzen, Methoden und Medien wird heute Film vermittelt? Welche Rolle spielen dabei die Institutionen Filmmuseum, Kommunalkino, Schule, Filmhochschule und Universität? Wie tragen Filme zur Persönlichkeitsbildung bei? Und inwiefern ist Film selbst eine Vermittlungsinstanz? Das diesjährige Bremer Symposium präsentiert vom 16. bis 18. Januar ein internationales Spektrum unterschiedlicher Positionen und Ansätze der Filmvermittlung. Zum Beispiel den in Frankreich entwickelten Ansatz, »Film als Kunst« zu vermitteln, oder das in England praktizierte Konzept der »film literacy«. Ergänzt wird die Methodendiskussion durch Projektberichte und Filmprogramme.
Für die Veranstalter des Symposiums – Fachbereich 9 der Universität Bremen, Kino 46 und die Bundeszentrale für politische Bildung – ist der Vermittlungsgedanke selbst Programm: Die Fachtagung richtet sich bewusst auch an die breite Öffentlichkeit. Dies garantiert nicht zuletzt das enge Wechselspiel zwischen Vorträgen, Diskussionen, Erfahrungsberichten und Filmvorführungen.
Eröffnung des Symposiums
Begrüßung: Karl-Heinz Schmid, Kino 46/Kommunalkino
Grußworte: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
N.N., nordmedia Fond GmbH
Eröffnung: Carmen Emigholz, Staatsrätin beim Senator für Kultur, Bremen
Einführung: Winfried Pauleit, Universität Bremen
FR 16.1. | 9:30 im Kino 46

